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Fortbildungen für Hebammen in Niedersachsen

Hebammenverband Niedersachsen e. V.   /   Hebammenbildung.de   /   NLF 22-w-13

Geburtshilfe ohne Gewalt - Wie geht das?


Gewalt in der Geburtshilfe ist seit 2014 Schwerpunktthema
der WHO. Viele Frauen machen gewaltsame und miss-

bräuchliche Erfahrungen während der Geburt; nach Schät-
zung der Soziologin Christina Mundlos 40 - 50% aller Frau-
en. Die WHO verwendet einen Gewaltbegriff, der physische
und psychische Gewalt mit einbezieht. Missbrauch, Ver-
nachlässigung und Geringschätzung während der Geburt
gefährden das Menschenrecht auf Würde und Schutz vor
Diskriminierung. Die Fortbildung schult Sie in psychosoma-
tischer, traumasensibler und personalisierter Geburtshilfe:

Inhalte

  • Definition, Anzeichen, Verbreitung von Gewalt in der Geburtshilfe
  • welche Rolle spielt die Geburtskultur?
  • gesellschaftliche, strukturelle und individuelle Gründe für Gewalt gegen Gebärende
  •  medizinische Interventionen und ihre Folgen
  • gesundheitliche und psychische Folgen für Mütter wie auch Babys und Familien (z. B. PTSB, Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung / Bindung)
  •  Deeskalationsstrategien für geburtshilfliches Personal
  •  traumasensibler Umgang mit Betroffenen
  • Auswertung eigener Geburtsnachbesprechungen des Referenten
  • Gewalt gegen Geburtshelfer

Anmeldung

  • 140 Euro für andere Länder & Berufe
  • 70 Euro für niedersächsische Hebammen und WeHen

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